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Geschichte „Gasthof Krönele“ Lustenau

Umbau des Gasthof Krönele

Nachdem das stattliche Rheintalhaus ursprünglich als Bäckerei, dann als Handstickerei gedient hatte, wurde es im Jahre 1875 von Andreas Sperger als bäuerliche Gastwirtschaft eröffnet. Ein halbes Jahr später übernahmen mein Ururgroßvater Gebhard Sperger und seine Frau Maria von seinem Bruder den Betrieb, welcher damals aus einer Gaststube, einem Nebenzimmer sowie 3 Gästezimmern und einem Gastgarten bestand.

Wie aus dem damaligen Gästebuch von 1891 zu entnehmen ist, waren es vor allem Hausierer, Agenten, Seifensieder und Küfer, die bei uns verköstigt und beherbergt wurden.

Im Laufe von 5 Generationen waren es anschließend jeweils die Töchter, Rosa Waibel, Anna Riedmann, Wilma Fink und Ulrike Fink, die den Gastbetrieb übernahmen, ihre Kochkünste unter Beweis stellten und das Krönele zum 4 Sterne - Haus führten.

1954 wurde das alte Krönele um 6 Gästezimmer und 2 Stuben erweitert. In den 60er-Jahren kamen dann noch eine neue Küche, Toiletteanlagen, ein Büro sowie ein Sitzungszimmer dazu.

1982 entstand die heutige Küche, ein kleiner Saal, das Rhinstüble, die Rezeption, neue Toiletteanlagen und zusätzliche 3 Gästezimmer.

Während dieser Bauetappe mussten wir unseren Betrieb für 8 Monate schließen. Um unsere Gäste und Mitarbeiter nicht zu verlieren, pachteten wir das Gasthaus Bräuhaus.

1986 wich der kleine Saal und wuchs zu einer Halle. Ein großer Saal, Saunaanlagen, ein Sitzungszimmer und zusätzliche 25 Komfortzimmer ließen das Krönele in neuem Glanz erstrahlen.

Das heutige Krönele ist zu einem internationalen Hotel gewachsen, welches von uns nach wie vor sehr liebevoll „Gasthof Krönele“ genannt wird.

Eine neue Rezeption in einem großzügigen, hellen Eingangsbereich, ein Seminarraum mit der neuesten Technik, ein Besprechungsraum, ein großer separater Frühstücksraum, ein modern eingerichteter Saal mit einer erweiterten Lobby, eine Tiefgarage mit fast 60 Stellplätzen sowie 42 zusätzliche gemütliche Komfortzimmer wurden im Jahr 2007 errichtet.

Die Außenanlage wurde dementsprechend angepasst, ebenfalls wurde das Sicherheitssystem verstärkt, um Gästen und Mitarbeitern beste Sicherheit zu gewährleisten. Umweltbewusst erhalten wir die Energie von Solarzellen und Erdwärme.

Wir sind dankbar, dass dieses Baujahr ohne Komplikationen vorübergegangen ist, wir sind dankbar für all die guten Wünsche, die wir aus der Bevölkerung, von Freunden und Gästen so herzlich empfangen durften. Wir sind dankbar für die fleißigen Arbeiter, die ihre Hände so tatkräftig eingesetzt haben und wir sind dankbar für unsere treuen Mitarbeiter, die dieses Jahr mit einer Selbstverständlichkeit für und mit uns durchgestanden haben.

Ulrike Fink